Sandstrahlarbeiten

Unter Sandstrahlen (engl. sandblasting, abrasive blasting) versteht man die Oberflächenbehandlung eines Materials oder Werkstücks durch Einwirkung von Sand als Schleifmittel gegen Rost, Verschmutzungen, Farbe, Zunder und andere Verunreinigungen.

Mittels eines Kompressors wird ein entspechend starker Luftstrahl erzeugt, der das Strahlmittel ,mit unterschiedlichsten Feinheitsgraden aus einem Sammelbehälter mitnimmt und -beschleunigt. Die Schleifmittel treffen dann zusammen mit dem Luftstrahl mit hoher Geschwindigkeit auf die zu behandelnde Oberfläche. Auf Grund der meist abrasiven Wirkung des Strahlmittels werden unerwünschte Bestandteile der Oberfläche, wie Rost oder Farbe, abgelöst und fortgetragen.

Als Strahlmittel werden in Abhängigkeit von der Aufgabe verschiedenste Materialien eingesetzt. Kriterien dabei ist der Preis, Zweck (Rostentfernung, Grafitientfernung auf Wänden, ...), Material, Materialstärke und die geforderte Rautiefe. Jenach Strahlmittel können andere Anlagentypen benötigt werden. Eine Auswahl der Strahlmittel:

Früher wurde oftmals Quarzsand verwendet, dies ist heute nicht mehr zulässig, da gesundheitsschädigend. Es tritt die Krankheit Silikose auf.

 

Bereits 1994 wurde das Niederdruckverfahren entwickelt. Dieses Verfahren eignet sich zur schonenden Sanierung von Oberflächen unterschiedlichster Art mit allen handelsüblichen Granulaten - besonders für das Baugewerbe sowie für Steinmetze und Restauratoren.

Niedrigdruckstrahlen im Sinne von Strahlen mit niedrigem Druck (Strahldruck) wurde bereits Jahrzehnte vorher eingesetzt.

Das Niedrigdruckstrahlen bietet viele Einsatzmöglichkeiten:

  • strahlen bzw. bearbeiten von Oberflächen, Fassaden und Denkmälern

  • Betonsanierung und Korrosionsschutz

  • strahlen von Schriften, Grabsteingestaltung und -reinigung

  • Restaurierung von Holz und Möbeln

  • Brandschadensanierung

  • Entfernung von Graffiti und Antifouling-Farben bei Schiffen und Booten